KSJ Trier

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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

Kirche 2011:

Ein notwendiger Aufbruch

Vielleicht habt Ihr schon von dem Manifest „Kirche 2011“ gehört, das mehr als 220 Theologie-ProfessorInnen verfasst und ins Netz gestellt haben. Wir haben für euch die zentralen Punkte und Aufforderungen herrausgearbeitet,

► hier geht’s zum Artikel

Es gibt die Möglichkeit, das Manifest selbst zu unterschreiben, und zwar 1. über Publik-Forum , indem man sich das Formular ausdruckt, unterschreibt, evtl. noch mehr Unterschriften sammelt und an Publik-Forum sendet; oder 2. online über dieselbe Adresse. Diesen Aufruf, mit differenzierten Argumenten dem Mainstream-Kurs der Hierarchie zu widersprechen, gebt gerne an Eure Familien und FreundInnen zur Diskussion und Unterstützung weiter.

►http://www.memorandum-freiheit.de
►http://www.kirchenaufbruch-jetzt.de

Schulfrei für die Bundeswehr

„Werben fürs Sterben“ an Schulen in Rheinland-Pfalz stoppen

Schon seit längerem setzten wir uns in der KSJ-Trier kritisch mit Thema Bundeswehr an Schulen auseinander. Hintergrund ist das Kooperationsabkommen des rheinland-pfälzischen Kultusministerium mit der Bundeswehr von 2010, welches den Zugang der Armee zu den Schulen verbessert und intensiviert.
So luden wir bereits im Oktober in die Bendorfer Gruppenstunde Jonna Schürkes von der Informationsstelle Militarisierung Tübingen ein und erlebten einen super Informationsabend und eine kontroverse Diskussion, da sich noch ein gewisser Mitarbeiter vom „Zentrum für innere Führung“ der Bundeswehr selbst zu diesem Abend einlud. Einen ausführlichen Bericht über diesen Abend befindet sich hier:
►Die Bundeswehr – Ein ganz normaler Arbeitgeber?

Mit der kommenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erlangt für uns dieses Thema wieder besondere Aktualität und so weisen wir auf den Vortrag „Werben fürs Sterben – Die Werbeoffensive der Bundeswehr“ am 01.03. im Medienladen am Hbf in Koblenz hin. Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr.

Hintergrundinformationen zu dieser Kampagne sind auf ►www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de zu finden.

Antisemitismus heute

Update auf dem Portal zur inhaltlichen Vorbereitung der KarTage

Auf der ►Themenseite der KarTage befindet sich seit heute ein Bericht über den Vortrag von Wolfgang Benz in der Mainzer Synagoge.
Außerdem gibt es einen neuen Buchtipp, der es sehr verdient wahrgenommen zu werden.

Kleiner Bericht vom TeamerInnenwochenende

Vom 28. – 30.01 waren alle Teamer_innen der KSJ Trier eingeladen, unser schönes Haus im Hunsrück unsicher zu machen und die Seele mal baumeln zu lassen…:)

Schließlich habe sich dann doch noch ein paar angemeldet und wir starteten mit 15 Leuten in ein kreatives, spannendes, erholsames und lernreiches Wochenende. Nach der Ankunft am Freitagabend startete ein Teil der Gruppe mit einem lehrreichen Film über Pädagogik. Am Samstagmorgen stießen noch ein paar einsame Saarländer und unser Maltesermann Freddy zu uns. Wir begannen mit einem deftigen Lyonerfrühstück… ►weiterlesen

Dresden Nazifrei? – Da ist die KSJ dabei!

Für Spontane: Noch bis zum 10.02 besteht die Möglichkeit gemeinsam zur Massenblockade am 19.02 nach Dresden zu fahren

Am 13. Februar 1945 wurde Dresden von den alliierten Streitkräften bombardiert. Am 13. und 19. Februar 2011 wollen wieder mehrere tausend Neonazis aus ganz Europa durch die sächsische Landeshauptstadt Dresden ziehen um den deutschen Opfern der Bombardierung zu gedenken. Doch unter dem Deckmantel von Trauermärschen und Gedenken zeichnet sich ihr wahres Anliegen ab, eine Umdeutung der deutschen Kriegsschuld.Seit 2004 hat der jährlich stattfindende Aufmarsch europaweit für die Naziszene an Bedeutung gewonnen und ist für sie inzwischen zur größten und bedeutendsten Veranstaltung in Europa geworden.

Die KSJ Diözese Trier beteiligt sich an dem bundesweiten Bündnis: “Nazifrei! Dresden stellt sich quer”, welches das Ziel hat, den Naziaufmarsch mit einer Massenblockade zu verhindern.
Als KSJ können wir diesem Treiben nicht tatenlos zusehen. Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Historische Tatsachen dürfen nicht verdreht werden. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären oder das Leid, welches ihre politischen “Vorbilder” in der Vergangenheit über die Menschen gebracht haben, für ihre heutige menschenverachtende Ideologie zu missbrauchen. Nicht in Dresden und auch sonst nirgendwo.

2010 ist es erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage des Erfolges war die übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen, machten die Blockaden zu einem Erfolg.

Am 19.2 wird morgens ein Bus von Saabrücken aus zur großen Massenblockade nach Dresden aufbrechen. Für nur 20 € könnt ihr mitfahren und euch noch bis zum 10.2 einen der wenigen Plätze sichern.

Bei Interesse bitte schnell bei Simon (01520/4558255) melden!

Mehr Infos, sowie den offiziellen Aufruf zur Gegendemo und Flyer gibt es auf der neu eingerichteten ►Themenseite