KSJ Trier

KSJ Trier

Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

No borders, no nations – stop deportations!

Bericht zur Flüchtlingsdemo am 08.05.2014 in Frankfurt

Am Donnerstag, den 8.5., fand am Frankfurter Flughafen eine Demo und ein Protestmarsch von Flüchtlingen statt, die gegen Abschiebung demonstrierten.

Wir waren mit einigen KSJler_innen dabei, um die von der Flüchtlingsgruppe „Lampedusa in Hanau“ selbst organisierte Demonstration, zu unterstützen. Am Terminal 1 des Frankfurter Flughafens, über den jährlich über 2500 Menschen abgeschoben werden, machten wir lautstark auf uns aufmerksam. Gegen eine Abschiebepolitik, der die Würde und das Leben der Flüchtlinge gleichgültig ist und für ein Asylrecht für alle, standen wir solidarisch Seite an Seite. Mit zahlreichen Reden von Flüchtlingen oder Menschen, die mit ihnen zusammenarbeiten, bunten Transparenten, lautstarken Sprechchören und einem abschießenden Theaterstück war es eine vielseitige Aktion, um auf die unwürdigen Bedingungen hinzuweisen, unter denen Flüchtlinge in Deutschland leben müssen. Read more →

Bericht vom tierisch guten Wochenende in Rascheid

Bericht vom Frühjahrs-MIST vom 14.03 bis 16.03

Das Wochenende in Rascheid war mal wieder super. Dieses Mal ging es um bedrohte Tiere und natürlich ganz viel Spaß.

Freitag nach der Ankunft aßen wir zuerst mal Spaghetti mit Estelles berühmter Tomatensoße. Danach gingen alle gemeinsam auf den Speicher für eine Vorstellrunde. Jeder musste sich einen Tiernamen passend zu seinem Vornamen einfallen lassen. Danach erzählte jeder, welche und wie viele Haustiere er hat. Stefan hat uns beispielweise von seinen Hühnern erzählt. Daran schloss sich eine Diskussionsrunde zu Tieren aus Deutschland an, die bereits ausgestorben sind. Später wollten wir alle noch unbedingt Sadisti spielen und wir spielten zwei tolle Runden. Read more →

Autonomie bewahrt uns vor der Unmenschlichkeit

Bericht über die KarTage in Rascheid

Es begann am Donnerstagabend auf dem Speicher, mit einem Einschätzspiel: Auf der Skala zwischen „sich heraushalten“ und „schuldig sein“ gibt es viele Schattierungen von Beteiligungsformen wie „Zeuge oder Zuschauerin sein“, „Gehorsam“ oder „Zustimmung“ oder „Beihilfe“, wenn es um die Beschreibung von menschlicher Verantwortung bzw. Verantwortungslosigkeit geht. Das stimmte schon etwas ein auf den schwer erträglichen Text, den wir für den KarFreitag vorgesehen hatten: Auszüge aus der Ermittlung von Peter Weiss. Denn es jährt sicher gerade der Frankfurter Auschwitz-Prozess zum fünfzigsten Mal, der vom damaligen Staatsanwalt Fritz Bauer angestoßen wurde. Sein Ziel war damals, die Mordmaschine der Nazis mit ihren winzigen Rädchen öffentlich zu machen – und stieß damit an die Grenzen des öffentlichen Bewusstseins und der Bereitschaft zur Wahrheit. Aber auch das deutsche Recht war damit überfordert, es war nicht eingestellt auf Völkermord. Erst heute dringt unsere Rechtsprechung zum Rechtsverständnis von Fritz Bauer vor, das auch einfachen Wachleuten oder dem Transportwesen eine schuldhafte Beteiligung am Massenmord zuweist. Read more →

Atemlos durch die Neuerburg !!!

Reflexionswochenende zur NaWu vom 04.-06. April 2014 in der Neuerburg

In den Herbstferien 2013 trafen sich 16 motivierte, angehende Betreuer zur Teamerschulung-Crashwoche im Jugendhaus Rascheid. Dort erlebten alle eine ereignisreiche Woche und wuchsen zu einer tollen Gruppe zusammen. So fieberten viele schon seit Wochen dem großen Wiedersehen entgegen. Am Freitag, 04. April war es nun soweit. Am Bahnhof in Trier sahen sich alle wieder und Rainer, Jutta und Estelle holten uns ab. Nun ging es, nicht wie erwartet nach Rascheid, sondern zur Jugendburg Neuerburg. Read more →