KSJ Trier

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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

Bericht vom Sommerlager 2019

2. August 2019 | Kommentare deaktiviert für Bericht vom Sommerlager 2019

Bericht vom Sommerlager 2019 zum Thema „Die vier Elemente des Lebens“

 

Überglücklich und gefüllt mit aufregenden Erlebnissen kehren die Kinder des diesjährigen Sommerlagers der KSJ zu ihren Familien zurück, um von der letzten Woche zu erzählen. Es wurde gelacht, gespielt und auch viel gelernt. Das diesjährige Thema waren die „Vier Elemente“ unserer Erde. Jedem Tag widmete man zu diesem Zweck einem Element. So konnten die Kinder aber auch die Teamer*innen ihre Welt neu entdecken und Zusammenhänge zwischen den einzelnen Elementen herstellen.

Bereits am Anreisetag – Samstag, den 29. Juni 2019 – erlebte die Gemeinschaft des Zeltlagers viele Abenteuer. Während die Zeltpat(inn)en mit den Kindern die Isomatten und Schlafsäcke herrichteten, gab ein Teamer Führungen über das Gelände für die Eltern der Teilnehmer*innen. Auf spielerische Art konnten die Kinder und die Teamer*innen sich später auch untereinander kennenlernen. Damit das Miteinander so harmonisch ablaufen konnte, wurden wie jedes Jahr mithilfe der Teamer*innen die Lagerregeln von den Kindern aufgestellt. Auch der Spüldienst sollte nun festgelegt werden, genauso wie der Kloputzdienst, der spaßhaft „Eumeldienst“ getauft wurde und der für die Sauberkeit der Toilette und des „Dixi“-Klos verantwortlich war. Mit einer spannenden Geschichte, die ein Teamer am atmosphärischen Lagerfeuer vorlas, tauchten die Kinder zusammen mit den Teamer*innen in die Rahmengeschichte der „Vier Elemente“ ein. Bis zur vorher festgelegten Nachtruhe war danach noch reichlich Zeit, in Begleitung einer Gitarre Lagerfeuerlieder zu singen, bevor es dann in die Betten ging.

Am nächsten Morgen –Montag, den 30. Juni – trugen die Kinder mit den Teamer*innen nach dem Frühstück ihre Kenntnisse über das Element „Wasser“ auf einem symbolischen Regentropfen aus Karton zusammen. Hierbei wurde beispielsweise der Siedepunkt von Wasser, nämlich 100°C, festgehalten und darüber spekuliert, wie viel Liter Wasser ein Mensch täglich benötigt (Kinder 2 Liter, Erwachsene 3 Liter Wasser). Nun folgte der alljährliche Stationenlauf. „Es ist etwas passiert; das Wasser funktioniert nicht mehr.“, teilten die Teamer*innen den Kindern mit, woraufhin sie sich aufmachten, um an verschiedenen Stationen spielerisch Hilfsmittel zum Lösen des Problems zu erhandeln. Es wurden hierbei beispielsweise Äpfel aus einer mit Wasser gefüllten Bütte gefischt und sich bei einer anderen Station mit viel Geschick Wasserbomben zugeworfen, ohne dass diese platzten.

Nachdem das Wasserproblem gelöst war, stand einer Wasserschlacht nichts mehr im Wege, die erst endete, als andere Gruppenspiele wie „Bayrisch Bulldog“ oder „Kontakto“ angeboten wurden. Vor dem Abendessen konnten die Kinder sich an Workshops beteiligen, die von den Teamer*innen geleitet wurde. Hierbei lernte man zum Beispiel, wie Armbänder geknüpft werden. Während der darauffolgenden Reflexion zum ersten behandelten Element „Wasser“ hatten die Kinder und die Teamer*innen Zeit und Platz für Mitteilungen von positiven aber auch negativen Erlebnissen, um zu jedem Problem gemeinsam und konstruktiv eine Lösung zu finden,.

Der Dienstag, der 01. Juli, startete ähnlich wie der Wassertag und jeder folgende Tag mit einem thematischen Einstieg, dieses Mal zum Thema „Erde“. Hierbei verwiesen die Kinder vor allem auf fruchtbaren und unfruchtbaren Boden und die Möglichkeit, mit Erde Feuer zu löschen. Neben freier Beschäftigung und Gruppenspielen wurden wieder Workshops angeboten. Rund um das Thema „Erde“ bastelten die Kinder zusammen mit den Teamer*innen Mitbringsel für ihre Familien, wie zum Beispiel Getöpfertes, Kresse oder Samenbomben.

Am Mittwoch verbrachte das Zeltlager den gesamten Tag im Schwimmbad in Bitburg. Wie immer boten die zahlreichen Wasserbecken und die Wasserrutsche eine gute Möglichkeit, sich völlig auszutoben, um später erschöpft zum Liegeplatz zurückzukehren und sich mit frischem Obst und mitgebrachtem Kuchen zu stärken. Auch der übliche Stadtbesuch blieb nicht aus, bei dem die Möglichkeit bestand, den Süßigkeitenvorrat aufzufüllen, bevor es zurück nach Nattenheim ging, wo das Abendessen bereits auf die glücklichen Wasserratten wartete.

Frei nach dem Thema „Luft“ ging es am Donnerstag nach dem Frühstück und dem thematischen Einstieg mit weiteren Bastelangeboten weiter. Es bestand die Möglichkeit, einen Bumerang zu bauen, mit Origamipapier zu falten oder den im Pfingstlager selbst gebauten Barfußpfad auszuprobieren. Nach dem Mittagsessen fand der Gottesdienst statt, in dem viel gesungen und zu den vier Elementen allerhand festgehalten wurde. Hier konnten die Kinder auch die Zusammenhänge der einzelnen Elemente mit dem aktuell thematisierten Klimawandel erkennen. Nun folgte das „Chaosspiel“. Hierbei war der Teamgeist der Kinder wieder gefragt und ihre Merkfähigkeit herausgefordert. Mit viel Bewegung und Geschick bewältigten sie betreut von den Teamer*innen allerlei Aufgaben. Viel Gelächter war zu hören und eine beschwingte Stimmung lag in der Luft. Am Lagerfeuer und mit Stockbrot sang das Zeltlager zusammen nach einer Runde „Werwolf“ aus Liederbüchern. Und um den Tag perfekt ausklingen zu lassen, ging es dann auf eine gemeinsame Nachtwanderung. Gespannt lauschten alle in die Nacht hinein und hörten den Tieren im Wald zu, wie sie schlafen gingen.

Um sich am Freitag, dem Feuertag, von der heißen Sonne abzukühlen, starteten die Kinder mit den Teamer*innen eine lang andauernde Wasserschlacht, zu der auf zwei Zeltplanen mit Seifenlauge und Wasser eine Wasserrutsche gebaut wurde. Mit viel Lachen und kaltem Nass probierten nicht nur die Kinder den Wasserspaß aus. Zum krönenden Abschluss besuchte ein Feuerpädagoge abends nach dem Abendessen das Camp. Hier lernten die Kinder und auch die Teamer*innen, wie man mit natürlichen Hilfsmitteln Feuer machen kann und wie viele unterschiedliche Zunder es in der Natur zu finden gibt. Außerdem durften die Kinder nacheinander auch mehrmals Feuerspucken. Am Ende des Abends startete der Feuerpädagoge eine Feuershow für die Kinder, die aufgeregt den Kunststücken und dem Feuer mit den Augen folgten und es gar nicht glauben konnten. Mit leuchtenden Gesichtern und erstaunten Zwischenrufen war für eine wunderschöne Atmosphäre gesorgt.

Am Samstag, den 07. Juli, wurde in Aufbruchsstimmung aber voller schöner Erinnerungen das Gelände aufgeräumt, bis zur abschließenden Reflexionsrunde, bei der sich das gesamte Lager ein Getränk mit zur Stimmung passenden Säften mischte. In der abschließenden „Rückenstärken“-Runde bekam jeder wärmende Worte mit, bevor die Kinder zurück in ihre Familien gingen.

So war das diesjährige Sommerlager wie jedes Jahr wieder ein voller Erfolg und wird hoffentlich von allen als eine wunderschöne Erinnerung mit unfassbar vielen Abenteuern im Gedächtnis behalten.

Für das Sommerlagerteam

Vanja

Noch ein paar Infos: Das Sommerlager wird jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien angeboten für Kinder von 8-12 Jahren. Wer teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen: Im Frühjahr nächstes Jahr wird die Einladung für das nächste Sommerlager veröffentlich und das Thema bekanntgegeben. Infos und Anmeldung in unserem Büro in Trier.